8. Mannschaft

Hinten : Emmerich Stumpfögger, Friedrich Stiefel, Leopold Stefani; Vorne : Markus Zirkel (Ersatzspieler), Gerhard Gulde, Jasmin Ott; Es fehlen : David Ott, Tomas Zaviacic

SV Balingen 8 - SV Sto./ Frommern 3 3:3

Die Mannschaft hat leider keinen Bericht vorgelegt. 


SV Dotternhausen 2 - SV Balingen 8 4:2

Die Mannschaft hat leider keinen Bericht vorgelegt. 


SV Balingen 8 - SF Geislingen 4 4,5:1,5

Die Mannschaft hat leider keinen Bericht vorgelegt.


SF Geislingen 3 - SV Balingen 8 5:1

Die Mannschaft hat leider keinen Bericht vorgelegt. 


SV Balingen 8 - SC Hechingen 2 2,5:3,5

Auch im zweiten Spiel gab es eine Niederlage für die achte Balinger Mannschaft. Es war allerdings klar, dass dies eine schwierige Aufgabe werden würde, da die Hechinger ihr erstes Spiel bereits hoch gewonnen hatten. Trotzdem wurde es im Spielverlauf richtig spannend.

Die Hechinger traten nur mit fünf Spielern an, so dass die Partie von Emmerich Stumpfögger an Brett 3 kampflos gewonnen wurde. An den anderen Brettern entwickelten sich in der Eröffnungsphase ziemlich ausgeglichene Partien mit leichten Vorteilen für die Hechinger. Zu diesem Zeitpunkt konnten wir noch hoffen, dass wir das Match zumindest ausgeglichen beenden können.

An Brett 5 spielte Jasmin Ott gegen einen sehr erfahrenen älteren Spieler. Die Eröffnungsphase war noch ausgeglichen, dann konnte ihr Gegner ihre Königsstellung schwächen und dies nutzte er aus, um die Partie zu gewinnen. Elisa Starace an Brett 6 kam von Anfang an in leichte Stellungsnachteile, die ihre Gegnerin dann in der Folgezeit gut und konsequent ausnutzte. Elisa verlor zwei Bauern und sie musste einen Turm gegen einen Springer tauschen und im Endspiel verlor sie dann klar. Unseren beiden jungen Spielerinnen fehlt in ihrer ersten Verbandsrunde noch die Erfahrung, aber dazu ist diese Runde da.

Am Brett 4 trafen die beiden Senioren, Herr Stängle aus Hechingen und Friedrich Stifel aufeinander. Beide bauten ihr Spiel solide auf. Am Ende entschied eine Unaufmerksamkeit von Friedrich Stifel, der seinen Springer mit zwei Aufgaben überlastete und zudem einen Turm auf der Grundlinie ungedeckt ließ. Damit stand es 3:1 für Hechingen und für uns sah es überhaupt nicht mehr gut aus, zumal das Spiel an Brett 2 auf Verlust und Brett 1 auf Remis stand. Leo Stefani an Brett 2 stand schon auf Verlust, doch gerade deswegen spielte er auf Angriff. Sein Gegner war irritiert und positionierte in dieser Phase seine Figuren so ungeschickt, dass Leo mit einer Springergabel einen Turm gewinnen konnte. Mit einem Springer mehr brachte er den Rest der Partie sicher über die Runden. Ein unerwarteter Punktgewinn. Somit lag es an Gerhard Gulde an Brett 1, wie das Match enden würde. Er hatte zwar nach einer schwachen und zu defensiven Eröffnungsphase glücklich eine fast gleichwertige Stellung erreicht und sogar durch die Unaufmerksamkeit seines Gegners einen Bauern gewonnen, trotzdem stand die Partie auf Remis. Das lag insbesondere daran, dass ein Bauer rückständig war und weitere Felder wegen der Bauernstruktur schwach waren. Der Versuch durch Abtausch der Schwerfiguren zum Erfolg zu kommen gelang nicht und so musste Gerhard Gulde doch ins Remis einwilligen. Die Mannschaft hatte dadurch mit 2,5:3,5 verloren. Das war schade, ein Punkt in der Mannschaftswertung wäre ein Erfolgserlebnis gewesen.


SV Balingen 6 - SV Balingen 8 4,5:1,5

Im ersten Spiel der Verbandsrunde 2011/12 trafen in der B-Klasse Nord die zwei Balinger Mannschaften aufeinander. Beide Mannschaften hatten sich Chancen auf den Sieg ausgerechnet; es zeigte sich aber sehr schnell, dass die 6. Mannschaft an diesem Tag einfach besser war und daher verdient gewann.

An Brett 5 verlor Jasmin Ott sehr schnell gegen Lukas Hörnig. Eine Unaufmerksamkeit von ihr bewirkte, dass sie einen Turm verlor und anschließend auf der Grundlinie Matt gesetzt wurde. Markus Zirkel an Brett 5 hatte gegen Thomas Kempel gut begonnen und eine ausgeglichene Stellung erreicht. Ein Abzugsschach leitete dann die Wende in der Partie ein und dann setzte sich Thomas Kempel auf Grund seiner größeren Erfahrung durch.

An Brett 2 entwickelte sich zwischen Andreas Herter und Leo Stefani eine offene Partie. Leo Stefani rochierte lang und versuchte seinen Gegner auf dessen Königsflügel anzugreifen. Er übersah aber, dass sein Bauer auf a7 ungedeckt war und von der Dame geschlagen werden konnte. Die daraus entstandene stark geschwächte Königsstellung nutzte Andreas Herter dann aus, um weiteres Material und damit die Partie zu gewinnen. Damit stand es bereits nach einer Stunde Spielzeit 3:0 für Balingen 6 und mir war klar, dass der Mannschaftskampf nicht mehr zu gewinnen war.

Die endgültige Entscheidung fiel dann an Brett 3 im Spiel von Emmerich Stumpfögger gegen Stefan Günther. Emmerich Stümpfögger baute sein Spiel gut auf und es entstand eine ausgeglichene Stellung nach der Eröffnung mit leichten Vorteilen für ihn. Er nutzte dies jedoch nicht aus, im Gegenteil, er schwächte seine Königsstellung durch Vernachlässigung der Deckung der Grundlinie entscheidend. Sein König war danach dauernden Angriffen ausgesetzt; er verlor dabei zunehmend Material und ein Abzugsschach brachte dann die endgültige Entscheidung.

Der klare Sieg von Friedrich Stifel an Brett 4 gegen Sebastian During konnte nur der Ergebnisverbesserung dienen.

An Brett 1 gab es zwischen Gerhard Gulde und Jan Rosch eine interessante und offene Partie. Gerhard Gulde spielte das Königsgambit zu defensiv und Jan Rosch konnte sich daher offensiv gut positionieren. Es reichte jedoch für ihn nicht aus, einen Vorteil zu erreichen, im Gegenteil, er verlor einen Bauern. Nach Abtausch einiger Figuren ging es so ins Endspiel. In Anbetracht des entschiedenen Mannschaftskampfes akzeptierte Gerhard Gulde das Remisangebot von Jan Rosch. Die Umsetzung des Vorteils in einen Sieg wäre auf jeden Fall langwierig und bei dem entstandenen Turmendspiel wahrscheinlich auch nicht einfach gewesen.