6. Mannschaft

Hinten : Stefan Günther, Andreas Herter, Thomas Kempel (Ersatzspieler); Vorne : Sebastian During, Jan Rosch, Lukas Hörnig (Ersatzspieler); Es fehlen : Martin Flieg, Markus Schäfer, Rainer Bohn

SV Dotternhausen 2 - SV Balingen 6 5:1

Die Mannschaft hat leider keinen Bericht vorgelegt. 


SV Balingen 6 - SF Geislingen 4 3:3

Die Mannschaft hat leider keinen Bericht vorgelegt. 


SF Geislingen 3 - SV Balingen 6 2,5:3,5

Die Mannschaft hat leider keinen Bericht vorgelgt. 


SV Balingen 6 - SC Hechingen 2 1:5

Die Mannschaft hat leider keinen Bericht vorgelegt. 


SV Stockenhausen-Frommern 3 - SV Balingen 6 4,5:1,5

Das erste Auswärtsspiel der Saison bestritt die 6te Mannschaft des SV Balingen in Frommern. Nach dem Überraschungssieg über Balingen 8 am ersten Spieltag, mussten die Spieler um Teamchef Andreas Herter jedoch einen herben Dämpfer hinnehmen. Nach gewohnt kurzem Spiel fuhren Stefan Günther und Sebastian During an Brett 5 und 6 jeweils eine Niederlage ein. Offenbar eingeschüchtert von der schnellen Frommerner Führung, musste sich nach einiger Zeit dann auch Martin Flieg an Brett 3 geschlagen geben. Der Traum vom Tagessieg war damit zerstört und offenbar ebenso die Motivation des an Brett 1 spielenden Jan Rosch, welcher zwar noch eine Weile weitergespielt, die Partie dann aber doch (absichtlich? – wer ihn kennt, weiß was gemeint ist) weggeschmissen hat. Der Sieg ging somit an Frommern, der Rest war Ergebniskosmetik. Andreas Herter konnte an Brett 2 durch ein Remis immerhin noch einen halben Punkt erringen. An Brett 4 war Rainer Bohn, dessen Gegner ironischerweise den Nachnamen „Gwinner“ trug, der einzige, der einen Sieg auf Balinger Seite einfahren könnte.


SV Balingen 6 - SV Balingen 8 4,5:1,5

Im ersten Spiel der Verbandsrunde 2011/12 trafen in der B-Klasse Nord die zwei Balinger Mannschaften aufeinander. Beide Mannschaften hatten sich Chancen auf den Sieg ausgerechnet; es zeigte sich aber sehr schnell, dass die 6. Mannschaft an diesem Tag einfach besser war und daher verdient gewann.

An Brett 5 verlor Jasmin Ott sehr schnell gegen Lukas Hörnig. Eine Unaufmerksamkeit von ihr bewirkte, dass sie einen Turm verlor und anschließend auf der Grundlinie Matt gesetzt wurde. Markus Zirkel an Brett 5 hatte gegen Thomas Kempel gut begonnen und eine ausgeglichene Stellung erreicht. Ein Abzugsschach leitete dann die Wende in der Partie ein und dann setzte sich Thomas Kempel auf Grund seiner größeren Erfahrung durch.

An Brett 2 entwickelte sich zwischen Andreas Herter und Leo Stefani eine offene Partie. Leo Stefani rochierte lang und versuchte seinen Gegner auf dessen Königsflügel anzugreifen. Er übersah aber, dass sein Bauer auf a7 ungedeckt war und von der Dame geschlagen werden konnte. Die daraus entstandene stark geschwächte Königsstellung nutzte Andreas Herter dann aus, um weiteres Material und damit die Partie zu gewinnen. Damit stand es bereits nach einer Stunde Spielzeit 3:0 für Balingen 6 und mir war klar, dass der Mannschaftskampf nicht mehr zu gewinnen war.

Die endgültige Entscheidung fiel dann an Brett 3 im Spiel von Emmerich Stumpfögger gegen Stefan Günther. Emmerich Stümpfögger baute sein Spiel gut auf und es entstand eine ausgeglichene Stellung nach der Eröffnung mit leichten Vorteilen für ihn. Er nutzte dies jedoch nicht aus, im Gegenteil, er schwächte seine Königsstellung durch Vernachlässigung der Deckung der Grundlinie entscheidend. Sein König war danach dauernden Angriffen ausgesetzt; er verlor dabei zunehmend Material und ein Abzugsschach brachte dann die endgültige Entscheidung.

Der klare Sieg von Friedrich Stifel an Brett 4 gegen Sebastian During konnte nur der Ergebnisverbesserung dienen.

An Brett 1 gab es zwischen Gerhard Gulde und Jan Rosch eine interessante und offene Partie. Gerhard Gulde spielte das Königsgambit zu defensiv und Jan Rosch konnte sich daher offensiv gut positionieren. Es reichte jedoch für ihn nicht aus, einen Vorteil zu erreichen, im Gegenteil, er verlor einen Bauern. Nach Abtausch einiger Figuren ging es so ins Endspiel. In Anbetracht des entschiedenen Mannschaftskampfes akzeptierte Gerhard Gulde das Remisangebot von Jan Rosch. Die Umsetzung des Vorteils in einen Sieg wäre auf jeden Fall langwierig und bei dem entstandenen Turmendspiel wahrscheinlich auch nicht einfach gewesen.