| § 1 Allgemeines |
- Diese Turnierordnung dient der einwandfreien Abwicklung des
vereinsinternen Spielbetriebes des Schachvereins Balingen. Sie
wurde von der Generalversammlung am 28.06.2002 beschlossen und
tritt mit Beginn der Saison 2002/2003 in Kraft. Änderungen
dieser Turnierordnung sind nur auf Antrag bei einer
Generalversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit
möglich.
- Alle anderen Beschlüsse zum vereinsinternen Spielbetrieb vor
diesem Termin sind hinfällig.
- Soweit in dieser Turnierordnung nichts anderes vorgesehen ist,
gelten die Spielregeln des Weltschachbundes (FIDE-Regeln) in
ihrer jeweils im Schachverband Württemberg e.V.
gültigen Fassung.
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§ 2 Spielbetrieb |
- Im Verein werden folgende Turniere regelmäßig
jährlich ausgetragen:
- Vereinsturnier
- Vereinspokal
- Vereinsblitzmeisterschaft
(Neujahrsblitzturnier)
- Zuständig für die oben genannten Turniere ist der
Turnierleiter. Er sorgt für die ordnungsgemäße
Durchführung dieser Turniere und entscheidet in
Streitfällen. Er kann die Leitung der Turniere
delegieren und Schiedsrichter bestimmen.
- Teilnahmeberechtigt an diesen Turnieren sind alle
Vereinsmitglieder.
- Bei allen Turnieren herrscht im Turniersaal absolutes
Rauchverbot.
- Der Spielbetrieb der Jugend wird vom Vereinsjugendleiter
nach eigenem Ermessen und in eigener Verantwortung
durchgeführt.
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§ 3 Gemeinsame
Bestimmungen für Vereinsturnier und Vereinspokal |
- Die Bedenkzeit beträgt je Spieler 2 Stunden für die
ersten 40 Züge, danach 30 Minuten für den Rest der
Partie.
- Es herrscht Notationspflicht gemäß Artikel 8 der
FIDE-Regeln. Den Spielern bleibt es allerdings freigestellt,
ob sie die algebraische Notation (z.B. Ld6) oder die
ausführliche algebraische Notation (z.B. Lf8-d6)
verwenden.
- Das Vereinsturnier und der Vereinspokal werden während der
laufenden Verbandsrunde an den Vereinsabenden durchgeführt.
Die Turniere werden DWZ-ausgewertet und sollen so rechtzeitig
beendet sein, dass die Auswertung bis zur Generalversammlung
erfolgen kann.
- Der Turnierleiter legt die Spieltermine und mögliche
Ausweichtermine für die einzelnen Runden fest. Die
festgelegten Spieltermine sind einzuhalten, Spielverlegungen sind
nur in besonderen Fällen möglich. Sie müssen
rechtzeitig mit dem Turnierleiter und dem Gegner abgesprochen und
vom Turnierleiter genehmigt werden. Für Spielverlegungen
sollen ggf. die festgelegten Ausweichtermine genutzt werden. Der
Turnierleiter muss Spielverlegungen aufgrund übergeordneter
Turniere (z.B. Kreispokal, Bezirks-Viererpokal) und offizieller
Veranstaltungen übergeordneter Organisationen
zustimmen.
- Spielbeginn ist jeweils 19:30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt setzt der
Spieler mit den schwarzen Figuren die Uhr des Weiß-Spielers
in Gang. Ist der Schwarz-Spieler noch nicht anwesend, setzt der
Weiß-Spieler vor Ausführung seines ersten Zuges seine
Uhr in Gang. Sind beide Spieler bei Spielbeginn nicht anwesend,
wird bei Partiebeginn die bis dahin verstrichene Zeit von der
Bedenkzeit des Weiß-Spielers abgezogen, bevor seine Uhr in
Gang gesetzt wird.
- Jeder Spieler, der mehr als eine Stunde nach dem angesetzten
Spielbeginn am Schachbrett eintrifft, verliert die Partie, es
sei denn der Turnierleiter entscheidet anders.
- Es wird gespielt, bis die Partie entschieden ist, ein Abbruch
zur Hängepartie ist nicht zulässig.
- Sobald eine Partie beendet ist, muss das Ergebnis in dem im
Turniersaal aushängenden Spielplan eingetragen oder dem
Turnierleiter gemeldet werden.
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§ 4 Vereinsturnier |
- Im Vereinsturnier werden ab 18 Teilnehmern 9 Runden Schweizer
System gespielt. Nehmen weniger Spieler teil, legt der
Turnierleiter einen passenden Austragungsmodus fest.
- Vor der Auslosung einer Runde (bzw. vor dem Spieltermin einer
Runde, wenn nicht nach Schweizer System gespielt wird) müssen
alle Spiele der vorhergehenden Runde entschieden sein. Über
die Wertung nicht gespielter Partien entscheidet der
Turnierleiter.
Bei Punktgleichheit zwischen zwei oder mehr Spielern an der
Spitze der Endtabelle wird der Sieger durch Entscheidungsspiele
im KO-System ermittelt, bei denen die Farben jeweils ausgelost
werden. Falls Spieler in der ersten Runde spielfrei bleiben
müssen, werden die Spieler mit den niedrigsten Wertungen
(Buchholz bzw. Sonneborn-Berger) gegeneinander gelost. Im
übrigen gelten die Bestimmungen zum unentschiedenen Ausgang
einer Partie im Vereinspokal aus §5.1.
Über die weiteren Endplatzierungen
entscheidet die bessere Wertung. Spieler mit gleicher Wertung
sind gleichplatziert, die Feinwertung wird nicht
berücksichtigt.
- Der Sieger erhält den Titel "Vereinsmeister
20../20..". Die drei Erstplatzierten erhalten eine
Urkunde.
- Der Sieger hat Anspruch auf das erste Brett der ersten Mannschaft
im Verbandsspielbetrieb der darauffolgenden Saison.
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§ 5 Vereinspokal |
Der Vereinspokal wird in zwei Gruppen (A und B) im KO-System
gespielt.
Bei unentschiedenem Ausgang einer Partie werden
die Farben getauscht und mindestens zwei Blitzpartien mit
fünf Minuten Bedenkzeit je Spieler und wechselnden Farben
gespielt. Der Spieler, der ab der zweiten Blitzpartie einen
Punktevorsprung erreicht, entscheidet die Begegnung für
sich.
- Mitglieder mit einer DWZ-Zahl von 1600 oder mehr sind nur in der
Gruppe A teilnahmeberechtigt, Mitglieder mit einer DWZ-Zahl unter
1600 in der Gruppe B. Mit Zustimmung des Turnierleiters
können letztere auch in der Gruppe A teilnehmen. Bei
Mitgliedern ohne DWZ-Zahl entscheidet der Turnierleiter.
- Der Sieger der Gruppe A erhält den Titel
"Vereinspokalmeister 20../20..". Der Sieger der
Gruppe B erhält den Titel "B-Vereinspokal-Sieger
20../20..". Beide Sieger erhalten einen Wanderpokal und eine
Urkunde. Die beiden Zweitplatzierten erhalten eine Urkunde.
- Ein Wanderpokal geht nach dreimaligem aufeinanderfolgenden
oder fünfmaligem Gewinn in den Besitz eines Spielers
über.
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§ 6
Vereinsblitzmeisterschaft (Neujahrsblitzturnier) |
- Der Modus der Vereinsblitzmeisterschaft wird vom Turnierleiter
abhängig von der Teilnehmeranzahl jedes Jahr neu
festgelegt.
- Die Bedenkzeit beträgt je Spieler 5 Minuten für die
gesamte Partie.
- Die Gewinnreklamation durch Schlagen eines im Schach stehenden
Königs ist zulässig.
- Die Vereinsblitzmeisterschaft soll möglichst am ersten
Samstag jeden Jahres durchgeführt werden.
- Der Sieger erhält den Titel "Vereinsblitzmeister
20.." und einen Pokal.
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